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Pressemitteilung der FDP Mittelsachsen: Katrin Münch als Stellvertretende Bundesvorsitzende von LiSL gewählt

Erfolg für mittelsächsische Liberale: Kreisvorsitzende Katrin Münch als Stellvertretende LiSL-Bundesvorsitzende gewählt

Katrin Münch

Erfolg für mittelsächsische Liberale: Kreisvorsitzende Katrin Münch als Stellvertretende LiSL-Bundesvorsitzende gewählt

Lichtenau / Berlin, 06.10.2026 

Auf dem Bundeskongress der Liberalen Schwulen, Lesben, Bi, Trans & Queer (LiSL) am 03.10.2026 in Berlin wurde die mittelsächsische FDP-Kreisvorsitzende Katrin Münch mit einem überragenden Ergebnis von 96,55 Prozent zur Stellvertretenden Bundesvorsitzenden gewählt. Damit steigt Münch aus ihrer bisherigen Funktion als Beisitzerin direkt in den geschäftsführenden Bundesvorstand auf.

Beruflich kennt Münch die Strukturen der öffentlichen Verwaltung aus erster Hand und weiß genau, wo Theorie und Praxis beim Thema Diversität im Staatsdienst noch auseinanderklaffen. Sie steht für Konstanz und eine sachorientierte Politik: Sie lebt bereits seit Sommer 2005 offen als trans*Frau, lange bevor sie im Januar 2019 den Freien Demokraten beitrat. Als Person mit einer späten Diagnose für Autismus und ADS (AuDHS) kennt sie die Hürden im Alltag und im Berufsleben aus erster Hand. Im geschäftsführenden Bundesvorstand will sie nun drängende gesellschaftliche Themen sichtbarer machen: die Verknüpfung von LSBTIQ und Inklusion sowie das Thema „Queer im Alter“.

Als Mitautorin des viel beachteten Sammelbands „Zu anders für die Macht“ hat Münch zudem aufgezeigt, wie Barrieren im politischen Alltag strukturell aussehen. Für sie steht fest: Politik braucht nicht nur die lautesten Stimmen, sondern sachliche Vielfalt, klare Haltung und echte Inklusion. „Dieses Wahlergebnis ist ein starker Vertrauensvorschuss“, erklärt Katrin Münch. 

„Mein Aufstieg zeigt, dass die liberale Familie Vielfalt aktiv lebt. Ich möchte auf Bundesebene neben meiner Erfahrung aus der öffentlichen Verwaltung dafür kämpfen, verkrustete Strukturen aufzubrechen und moderne, liberale Politik für alle Generationen gestalten. Es braucht eine moderne Pflegepolitik sowie Angebote für Menschen im Seniorenalter, die sensibel für queere Lebensentwürfe im Alter sind. Gleichzeitig müssen LSBTIQ und Inklusion endlich zusammen gedacht werden. Barrierefreiheit gehört auch in den Fokus unserer Community und der öffentlichen Verwaltung.“

Für den FDP-Kreisverband Mittelsachsen ist die Wahl ein wichtiges Signal. Von Sachsen aus sendet Münch damit eine klare Botschaft: Moderne Politik braucht Menschen mit unterschiedlichen, authentischen Lebenswegen fernab klassischer Klischees.

Über die LiSL:
Die Liberalen Schwulen, Lesben, Bi, Trans und Queer e.V. (LiSL) sind die offizielle Vertretung queerer Menschen in der liberalen Familie und setzen sich inner- und außerhalb der FDP für die rechtliche Gleichstellung, Akzeptanz und Vielfalt von LSBTIQ-Personen ein. Sie ist eine anerkannte Vorfeldorganisation der FDP.

Über das Buch „Zu anders für die Macht“:
Das Buch wurde von Tannaz Falaknaz, Stefanie Lohaus und Cécile Weidhofer herausgegeben. Sie haben engagierte Frauen und Mandatsträgerinnen aus allen demokratischen Parteien zusammengebracht, um über strukturelle Barrieren und Lösungsansätze zu berichten. Erschienen ist der Sammelband am 10.02.2025 im renommierten Verlag Herder (Freiburg).